Deine PS5 kann Updates automatisch installieren während du schläfst: Die meisten Nutzer kennen diese Einstellung nicht

Automatische Updates auf der PS5 – nie wieder warten

Die PlayStation 5 von Sony ist eine beeindruckende Konsole, doch wer sie regelmäßig nutzt, kennt das Problem: Kaum möchte man nach einem langen Arbeitstag endlich zocken, poppt eine Meldung auf, dass erst ein umfangreiches System-Update heruntergeladen werden muss. Je nach Dateigröße kann das durchaus 20 Minuten oder länger dauern – Zeit, die man lieber mit Spielen verbringen würde. Sony hat für dieses Ärgernis eine elegante Lösung implementiert, die viele Nutzer erstaunlicherweise noch nicht kennen oder nicht richtig konfiguriert haben.

Automatische Updates im Ruhemodus – die versteckte Zeitersparnis

Die PS5 verfügt über eine intelligente Funktion, die System- und Spiele-Updates vollautomatisch im Hintergrund durchführt, während sich die Konsole im Ruhemodus befindet. Das bedeutet: Die Konsole ist scheinbar ausgeschaltet, arbeitet aber mit minimalem Stromverbrauch weiter und hält sowohl die Systemsoftware als auch eure installierten Spiele stets auf dem aktuellsten Stand. Wenn ihr die PlayStation 5 dann einschaltet, seid ihr sofort spielbereit – ohne nervige Wartezeiten.

Besonders praktisch ist diese Funktion für große AAA-Titel, deren Updates mittlerweile nicht selten 50 GB oder mehr umfassen können. Wer sich auf eine Runde Call of Duty mit Freunden freut und dann erst ein massives Update herunterladen muss, kennt diesen Frust. Mit aktivierten automatischen Updates gehört dieses Szenario der Vergangenheit an.

So aktiviert ihr automatische System-Updates

Die Einrichtung ist denkbar einfach und dauert keine zwei Minuten. Für Systemsoftware-Updates navigiert im Hauptmenü eurer PlayStation 5 zum Zahnrad-Symbol oben rechts, um die Einstellungen zu öffnen. Dort findet ihr den Menüpunkt System, in dem sich verschiedene grundlegende Konfigurationsmöglichkeiten befinden.

Wählt anschließend Systemsoftware aus und dort Systemsoftware-Update und Einstellungen. Hier solltet ihr sowohl die automatischen Downloads als auch die automatische Installation aktivieren. Die PS5 lädt dann Firmware-Updates eigenständig herunter und installiert sie direkt, ohne dass ihr auch nur einen Finger rühren müsst.

Automatische Spiele-Updates einrichten

Für Spiele und Apps gibt es einen separaten Menüpfad. Geht in die Einstellungen und wählt Gespeicherte Daten und Spiele-/App-Einstellungen. Dort findet ihr den Punkt Automatische Updates, wo ihr sowohl den automatischen Download als auch die automatische Installation im Ruhemodus aktivieren solltet. Aktiviert am besten alle verfügbaren Optionen, um das Maximum aus dieser Funktion herauszuholen. Die Konsole erledigt dann sämtliche Update-Arbeiten selbstständig, während ihr schlaft oder arbeitet.

Ruhemodus richtig konfigurieren – darauf müsst ihr achten

Damit die automatischen Updates tatsächlich funktionieren, muss der Ruhemodus entsprechend eingerichtet sein. Geht dafür erneut in die Einstellungen und wählt System sowie Energiesparen. Unter Im Ruhemodus verfügbare Funktionen ist es essentiell, dass die PS5 mit dem Internet verbunden bleibt. Optional könnt ihr auch die USB-Anschlüsse mit Strom versorgen lassen, was praktisch zum Controller-Laden ist.

Ohne aktive Internetverbindung im Ruhemodus kann die PlayStation 5 logischerweise keine Updates herunterladen. Dieser Punkt wird oft übersehen und führt dann zu Verwirrung, warum die automatischen Updates nicht greifen. Prüft diese Einstellung also unbedingt, wenn die Funktion bei euch nicht zu funktionieren scheint.

Stromverbrauch und praktische Überlegungen

Eine berechtigte Frage, die sich viele stellen: Wie viel Strom verbraucht die PS5 eigentlich im Ruhemodus? Sony hat hier gute Arbeit geleistet. Im Ruhemodus mit aktiver Internetverbindung liegt der Verbrauch sehr niedrig – deutlich unter den Werten im aktiven Betrieb. Die Zeitersparnis und der Komfort überwiegen diesen minimalen Mehrverbrauch in den meisten Fällen deutlich. Wer dennoch Strom sparen möchte, kann die Konsole natürlich komplett ausschalten – verliert dann aber die praktischen Update-Funktionen.

Spezialfälle und Problemlösungen

Manchmal funktionieren die automatischen Updates trotz korrekter Einstellung nicht zuverlässig. Ein häufiger Grund ist eine instabile Internetverbindung. Die PS5 prüft in regelmäßigen Abständen, ob Updates verfügbar sind – bricht die Verbindung in diesem Moment ab, wird der Vorgang abgebrochen.

Ein weiterer Stolperstein kann mangelnder Speicherplatz sein. Wenn die interne SSD nahezu voll ist, kann die Konsole neue Updates nicht herunterladen. Achtet darauf, ausreichend freien Speicher zu behalten, um dieses Problem zu vermeiden. Löscht regelmäßig Spiele, die ihr nicht mehr spielt, oder investiert in eine kompatible M.2-SSD zur Speichererweiterung.

Manche Nutzer berichten auch, dass Updates für bestimmte Spiele nicht automatisch geladen werden. Das liegt oft daran, dass diese Spiele längere Zeit nicht gestartet wurden. Die PlayStation 5 priorisiert nämlich kürzlich genutzte Anwendungen. Ein kurzer Start des jeweiligen Spiels kann hier Abhilfe schaffen und die automatische Update-Funktion wieder aktivieren.

Vorteile für Multiplayer-Enthusiasten

Besonders Online-Spieler profitieren enorm von automatischen Updates. Viele Multiplayer-Titel wie Fortnite, Apex Legends oder Warzone erhalten wöchentliche oder sogar tägliche Updates. Ohne automatische Aktualisierung müsst ihr vor jeder Session erst das neueste Update installieren – und könnt in dieser Zeit nicht mit euren Freunden spielen.

Mit aktivierten automatischen Updates seid ihr hingegen immer auf dem aktuellen Stand und könnt direkt ins Geschehen einsteigen. Das erspart nicht nur Wartezeit, sondern auch Frust in der Gruppe, wenn alle auf diesen einen Freund warten müssen, der noch updaten muss. Gerade bei zeitlich begrenzten Events in Live-Service-Spielen ist es ärgerlich, wertvolle Spielzeit mit Downloads zu verschwenden.

Updates manuell anstoßen – wenn es schnell gehen muss

Auch mit aktivierten automatischen Updates kann es vorkommen, dass ihr ein frisch erschienenes Update sofort haben möchtet. Die PS5 zeigt verfügbare Updates direkt beim Start des betreffenden Spiels an. Diese manuelle Überprüfung ist besonders am Release-Tag größerer Updates sinnvoll, wenn die automatische Prüfung noch nicht gegriffen hat.

Interessanterweise berichten viele Nutzer seit den Zeiten der PS4 davon, dass Downloads im Ruhemodus manchmal schneller vonstatten gehen als im aktiven Zustand. Sony hat das zwar nie offiziell bestätigt, aber einen Versuch ist diese Methode durchaus wert, wenn ihr einen besonders großen Download vor euch habt.

Die Kombination aus automatischen Updates im Ruhemodus und gelegentlichen manuellen Checks stellt sicher, dass eure PlayStation 5-Bibliothek permanent auf dem neuesten Stand ist. Diese kleine Optimierung in den Systemeinstellungen spart langfristig Stunden an Wartezeit und macht das Gaming-Erlebnis deutlich reibungsloser. Die wenigen Minuten Einrichtungszeit lohnen sich definitiv, und ihr werdet euch fragen, warum ihr diese Funktion nicht schon viel früher aktiviert habt.

Wie oft nervt dich ein PS5-Update zur falschen Zeit?
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